August 2026 Newsletter

Liebe Freunde und Familie

ich habe eine klare Vision für die Zukunft. Die nächste große Erweckung wird in Zentralasien und im Kaukasus stattfinden, und wenn Sie dies lesen, werde ich bereits in Kirgisistan gewesen sein, um 2.000 junge Menschen aus der gesamten Region zu begeistern, damit sie, erfüllt mit Kraft, in ihre Heimatländer zurückkehren, dort das Evangelium zu verkünden und eine Erweckung zu erleben. Dann werde ich in Polen in einer Arena mit 5.000 Plätzen das Evangelium predigen und Heilungswunder werden die Botschaft, die ich verkünde, bestätigen. Wir haben für die nächsten zwei Monate einen vollen Terminkalender, denn die Zeit ist knapp, und die Türen für die Evangelisation bleiben nur für kurze Zeit offen.

Was wir gemeinsam mit Ihrer Unterstützung erreichen, hat eine enorme Kraft, Nationen zu verändern, insbesondere die Ukraine. Die Entscheidung, unser 11. Nationales Gebet für die Ukraine mitten im Herzen von Kiew durchzuführen, in dem kritischsten Sommer des Krieges, fiel uns sehr schwer. Doch die Oberhäupter ALLER ukrainischen Kirchen waren sich einig: Sie trugen vor Gott und vor dem Volk die Verantwortung, das Gebet fortzusetzen.

Unser Veranstaltungsort, an dem wir uns 2025 und auch in diesem Jahr wieder trafen, wurde im Winter durch die Explosion einer Bombe schwer beschädigt. Wie es für Ukrainer typisch ist, wurde alles schnell wieder instandgesetzt, doch die Fenster waren noch immer nur mit Plastikplanen verschlossen. Trotz eines weiteren massiven Raketen- und Drohnenangriffs auf die Kiewer Innenstadt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag strömten am Samstag, dem 4. Juli, Tausende zum Veranstaltungsort. Wir hatten ein großes Team, Hunderte von Ordnern und Musikern sowie fast 30 Bischöfe, die ALLE christlichen Konfessionen in der Ukraine vertraten – ALLE vereint im Gebet für Frieden, Sieg und Segen. Nach 12 Jahren russischer Aggression und fast 5 Jahren totaler Invasion erleben die Ukrainer extremen seelischen Stress. Doch ihr Motto bleibt: ZUSAMMEN SIND WIR UNBESIEGBAR.

Ein Video, das Ukrainer produziert haben, wurde bei der Eröffnung der diesjährigen Veranstaltung gezeigt. Es trägt den Titel „Bewahrt durch Gottes Barmherzigkeit“,und zeigt auf ergreifende Weise die Dankbarkeit des ukrainischen Volkes gegenüber dem Herrn für Seinen Schutz und Seine Barmherzigkeit während der schmerzlichen 12 Monate seit dem Gebet im Jahr 2025. Sie danken Gott für „eine weitere Chance, gemeinsam an demselben Ort im Jahr 2026 zu beten“.

Ungeachtet dessen, was man in den Nachrichten über den Krieg hört, war meine Botschaft ein starkes prophetisches Wort der Ermutigung an die Nation: „Ich glaube, dass Gott durch diesen Krieg einen bestimmten Plan verwirklicht. In der Ukraine werden wir das größte Wunder dieser Generation erleben So schmerzhaft es auch ist: Gott nutzt diesen Krieg, um eure Nation zu verändern. Durch das Gebet ist es euch gelungen, alle Kirchen in der Ukraine zu vereinen; das ist unglaublich und weltweit einzigartig! Ihr beseitigt die Korruption auf allen Ebenen der Gesellschaft. Der Mut und die beispiellose Innovationskraft eures Volkes haben euer Militär zur modernsten Armee Europas gemacht, und ihr besiegt die Armee, die als die zweitstärkste der Welt galt! Inmitten eures Schmerzes und Leidens sehe ich, wie sich ein großes Wunder vollzieht. Ihr seid für die Welt zu einem eindrucksvollen Beweis dafür geworden, dass Gott Gebete erhört!

In 5. Mose 4,29–31 heißt es: „Wenn du aber von dort (in Leid und Krieg) den Herrn, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du Ihn finden, ja, wenn du Ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. Wenn du in der Drangsal bist …  wirst du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehren und Seiner Stimme gehorsam sein. …  Gott wird dich nicht verlassen noch verderben; Er wird auch den Bund, den Er deinen Vätern geschworen hat, nicht vergessen.“

„Ich habe gesehen, wie Gebet eure Nation verändert hat. Unser Gott erhört Gebet, und Er hat einen Bund mit EUCH. Er wird euch NICHT verlassen oder vergessen. Er wird euch durch die Kraft des Namens Jesu befreien. Unser Gott ist der Gott der Heerscharen, ein Kriegsgott – im Krieg gegen den Teufel – und Er wurde noch NIE in der Schlacht besiegt! Ukraine! Gott ist mit euch, ihr werdet siegen, ihr KÖNNT nicht besiegt werden. Ja. Wie eine Frau in den Wehen durchlebst du gerade große Schmerzen, aber all das ändert sich, wenn die Frau neues Leben zur Welt bringt! Ukraine! Aus deinem Leiden wird eine neue Nation geboren, und du wirst das bisher größte Wirken Gottes auf dieser Erde erleben!“

Die Versammlung endete in einem kraftvollen Gefühl von Gottes Sieg. An diesem Tag und noch viele Tage danach berichteten Teilnehmer von ihren positiven Eindrücken; einige sagten, dass gerade diese Gebetstage während des Krieges der Höhepunkt jedes Jahres gewesen seien!

Grundlegend ist, dass ich in eine Erweckung hineingeboren wurde, was mich bleibend geprägt und mir einen beständigen Hunger nach dem gegeben hat, was Gott mir vor 70 Jahren aus Joel 2 und 3 gezeigt hat: eine größere Ausgießung des Heiligen Geistes vor der Wiederkunft Christi. Was ich jetzt tue, ist, wie Paulus sagt, das Vergangene hinter mir zu lassen und nach vorne zu streben – nach dem Willen und Plan Gottes. Ich bin nicht der Herr; ich bin nur ein Diener, der täglich mit voller Kraft danach strebt, das zu tun, was ER geplant hat. Es steht mir nicht zu, alles zu wissen, was der morgige Tag bringen mag, aber ich habe einen Glauben, der stark genug ist, um zu wissen, dass die Zukunft in Seinen Händen liegt, dass Sein Plan vollkommen ist, dass Er das Ende von Anfang an vorausgesehen hat.

Meine Aufgabe ist es, bereit und empfänglich für das Wirken des Heiligen Geistes im hier und jetzt zu sein. Uns ist das Geld ausgegangen, um die nächsten Schritte zu finanzieren, in einer Welt, in der überall die Kosten für alles steigen. Wie können wir große Evangelisationen ohne Geld durchführen? Wir müssen so beten, wie Georg Müller betete, als er kein Geld hatte, um Essen für seine 300 Waisenkinder zu kaufen und er sie dennoch an den leeren Frühstückstisch setzte – und Gott erhörte sein Gebet!

David