Liebe Partner im Dienst
„Ich sagte zu dem, der am Tor des Jahres stand: ‚Gib mir ein Licht, damit ich sicher ins Unbekannte schreiten kann.‘ Und er antwortete: ‚Geh hinaus in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes. Das wird dir mehr dienen als ein Licht und sicherer sein als ein bekannter Weg.‘ Also ging ich freudig hinaus in die Nacht. Und Er führte mich zu den Hügeln und zum Anbruch des Tages ...“ (Gedicht von Minnie Louise Haskins).
Das trifft heute auf uns alle zu. Ich selbst blickte 2025 auf 75 Jahre des Vollzeitdienstes zurück. Aber wir dürfen nicht zurückblicken; ich schaue nach VORN auf die kommenden Jahre, auf die Verantwortung und den Dienst, die vor mir liegen, auch wenn Satan die Welt erschüttert. Paulus sagt in Philipper 3,13-14: Vergesst, was hinter euch liegt ... strebt nach dem Ziel, dem Preis, Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes.
Aufbauend auf unserem Erfolg im letzten Jahr habe ich im April die einmalige Gelegenheit, mehreren tausend Muslimen, die an der Grenze zur Türkei in der Autonomen Republik Adscharien in Georgien leben, Christus zu verkünden. Wir wollen diese abgeschotteten Gemeinschaften mit Bussen aus den Bergen in die Hauptstadt Batumi zu einer dreitägigen Veranstaltung bringen. Wir haben das Vertrauen der Dorfältesten gewonnen, aber wir müssen die Kosten für den Veranstaltungsort, ihre Verpflegung und Unterkunft tragen – 250.000 Pfund! Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, um dieses Wunder der Evangelisation möglich zu machen. Dann begleiten wir sie zurück in die Berge zu Feierlichkeiten in Khulo und Shuakhevi.
Wir haben vor Weihnachten alles, was wir an Finanzen und Energie hatten, dafür aufgewendet, Christus an der Front in der Ostukraine zu verkünden. Auf Straßen für das Militär, die mit Anti-Drohnen-Netzen geschützt waren, und auf Dorfstraßen, die durch Granatenbeschuss zerstört waren, reiste ich kreuz und quer durchs Land und diente in Izyum einer wachsenden Gemeinde, die 2023 unmittelbar nach der Befreiung von den Invasoren in gegründet worden war. Ich besuchte und diente den Soldaten, die den Beobachtungsposten des 26. Artillerieregiments stellen, das diesen gesamten Teil der Front schützt, und dann, weiter oben an der Front, den Kommandeuren der Bodentruppen, die sich an einem anderen geheimen Ort versammelt hatten, um uns zu treffen und das Wort Gottes zu hören. Ich diente Seelsorgern, die von verschiedenen Frontabschnitten kamen und die selbst mit den Soldaten an der Front leben und arbeiten. Am Sonntag diente ich in einer überfüllten Kirche, die täglich die einzige Hoffnung für die geistlichen, sozialen und materiellen Bedürfnisse der Menschen in Slowjansk ist, die unter den täglichen Bombardements der Invasoren leben. Und am Sonntagabend ermutigte ich über 20 Pastoren und Leiter aus den umliegenden Städten und Dörfern, die ebenfalls unter den ständigen russischen Bombardements leiden müssen, und hatte Gemeinschaft mit ihnen.
Wir kamen an ganzen Dörfern vorbei, die der Feind von der Landkarte radiert hatte. Zerstörung ist überall und allgegenwärtig. Was uns jedoch auffiel, war das geordnete, geschäftige Tagesablauf der einfachen Menschen. Wie es auf dem Plakat im militärischen Kommandozentrum stand: „Wir kämpfen, damit wir leben können.“ Die Ukraine ist nicht besiegt, wie manche im Westen behaupten. Gott ist mit der Ukraine, und Er wird die Invasoren zurückdrängen, und Er wird dieses Wunder vollbringen! In den kommenden Monaten!
Das ist die Botschaft, die ich Ihnen zum neuen Jahr mitgeben möchte: „Darum, da wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben, werden wir nicht müde.“ (2. Korinther 4,1ff.) Wir haben Barmherzigkeit empfangen, wir haben einen Dienst empfangen – deshalb dürfen wir keine Angst haben, wir dürfen nicht müde werden, wenn wir die Größe der vor uns liegenden Aufgabe anschauen! Ich darf nicht verzagen, wenn ich die gewaltige Aufgabe sehe, die 2026 vor mir liegt – denn Paulus sagt, dass der Teufel das Evangelium vor den Verlorenen verbirgt und sie blind gemacht hat, damit das Licht des herrlichen Evangeliums Christi sie nicht erleuchtet ... Aber dies ist das Licht, das Sie und ich in diese dunkle Welt bringen sollen!!!
Für uns ist es Realität, wie Paulus sagt, dass wir nicht uns selbst predigen, sondern Christus, weil wir Seine Diener sind. Wir müssen nicht nach der Lehre der Kirche leben, sondern nach dem Wort des lebendigen Gottes. Wir müssen so wie es die ersten Gläubigen leben, selbst unter Verfolgung und Leid: Die Welt ist nicht besser geworden, Satan ist böser denn je, das Evangelium wurde noch nie so dringend gebraucht wie heute. Aber Jesus ist derselbe und die Kraft des Heiligen Geistes ist so groß wie am Anfang. Gott hat dem Licht geboten, aus der Finsternis heraus zu leuchten! Dieses Licht, dieser Schatz ist IN UNS, die wir nur „irdene Gefäße“ sind. Ton, Keramik. Zerbrechlich, leicht zu zerbrechen, aber mit einem Schatz IN UNS, der unser Glaube und unsere Erfahrung in Christus ist. Ja, in 75 Jahren des Vollzeitdienstes habe ich Christus in meinem Leben in phänomenaler Weise erlebt und kann davon zeugen. Und ich darf jetzt nicht aufhören.
Je größer die Finsternis, desto größer muss das Licht in uns sein. Aber es sind NICHT wir, es ist NICHT das, was wir sind und wer wir sind. Einzig wer und was Christus ist zählt!! Wir müssen Ihm in allen Dingen den Ruhm und die Ehre geben! Gott sei die Ehre!
2025 war ein sehr unruhiges Jahr. Ein Jahr der Instabilität, Unsicherheit, Angst, des Leidens, der Krankheit, des Verlusts geliebter Menschen. Viele waren mit Krieg konfrontiert. Ich denke dabei besonders an die Ukraine. Aber nicht nur die Ukraine, sondern Länder auf der ganzen Welt leben in einem Kriegszustand oder unter Kriegsbedrohung. Die ersten Wochen des Jahres 2026 waren erschütternd. In den frühen Jahren nach Christus schreibt Paulus in 2. Korinther 4,8 ff über seine eigenen Erfahrungen: „Wir werden überall bedrängt, aber … wir kommen … nicht in Verzweiflung.“ Nein, inmitten von Schwierigkeiten sind wir NICHT verzweifelt, denn wir haben Hoffnung! „Wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um; wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird.“ Mit anderen Worten: Wir müssen ständig uns selbst sterben, damit die Herrlichkeit Christi in uns sichtbar wird! Wir müssen dieses Licht weitergeben – deshalb habe ich dieses Jahr ein sehr intensives Evangelisationsprogramm – und ich brauche dringend Ihre finanzielle Unterstützung und Ihre Gebete.
Was auch immer geschieht, unsere ewige Zukunft liegt im Himmel! Unser Reich ist nicht von dieser Welt! Es unterliegt nicht der Politik und Herrschaft dieser Welt. Unser Reich ist in Christus, im Himmel! Unsere ganze Herrlichkeit liegt in der Zukunft! Wie auch immer die Vergangenheit oder die Gegenwart sein mag, ob gut oder schlecht, unsere Herrlichkeit liegt in der Zukunft, wenn wir bei Jesus sein werden!
David
Wir haben gemeinsam eine große Aufgabe zu erfüllen – Christus zu verkünden! Die Aufgabe ist dringend – die Zeit ist knapp – der Not ist groß. Vielen Dank für Ihre treue und kontinuierliche Unterstützung des Dienstes meines Vaters, sowohl im Gebet als auch durch Ihre Spenden. Bitte erwägen Sie, unsere Arbeit, insbesondere die Evangelisation im April für das muslimische Volk der Adscharen in Georgien, durch eine besondere Spende zu unterstützen. Vielen Dank! - Mandy Hathaway-Whitehead

