Durchbruch der erweckung, kasachstan
Almaty & Karaganda – Juli 2026
Im Juli 2026 habe ich in Almaty und Karaganda in Kasachstan gedient – es waren wahrscheinlich die kraftvollsten zwei Wochen meines Lebens! Es war eine Explosion von Kraft und Feuer!
In den 1990er-Jahren und Anfang der 2000er-Jahre erlebte Kasachstan eine große Erweckung – ich war Teil davon: Hirntumore wurden geheilt, Kranke standen von ihren Sterbebetten auf. Doch dann gab es eine große Verfolgung. In Almaty und Karaganda wurden nicht nur Kirchengebäude sondern sogar die privaten Häuser beschlagnahmt, die Gläubigen wurden unter falschen Anschuldigungen vor Gericht gestellt, und die leitenden Pastoren wurden gezwungen, in den Westen zu fliehen. Nach 20 Jahren des Gebets wurden die Liegenschaften zurückgegeben und die „Freiheit“ wiederhergestellt. Wir können wieder arbeiten, und ich habe offizielle Genehmigungen von der Regierung, um zu predigen.
In Almaty hatten wir bis zu zwei Versammlungen pro Tag und jeweils 1500 Menschen füllten die Kirche. Man sagte, meine Predigten seien so kraftvoll geworden, dass sie geistlich „den Boden aufbrechen“ wie nie zuvor. Wie immer steht Christus im Mittelpunkt.
Die Reaktion des KGB am Sonntag bestand jedoch darin, den Strom abzuschalten, während ich predigte – allerdings nur teilweise, da die Polizeistation nebenan an dasselbe Stromnetz angeschlossen ist! Ich sprach weiter, und der ganze Ort wurde durch die Kraft Gottes zum Leben erweckt. Als ich mich dem Ende meiner Botschaft näherte, trafen KGB-Lkws mit Handy-Störsendern ein, um den massiven Strom an Fotos, Videos und Berichten aus dem Gebäude zu unterbinden – beliebte Blogger im Gebäude verbreiteten das Evangelium auf ihren Social-Media-Plattformen an Hunderttausende ihrer Follower. KGB-Agenten forderten den Pastor auf, Davids Redegenehmigung vorzulegen, doch er entgegnete ihnen, dass sie sich an die Behörde wenden sollten, die die Genehmigung ausgestellt hatte, wenn sie diese wirklich sehen wollten! So groß war die Kraft Gottes, dass viele Hunderte Christus annahmen und augenblicklich auf wundervolle Weise geheilt wurden!
Das war erst der Anfang! Denn ich zog dann in die nächste Stadt, nach Karaganda. Dort befanden wir uns in einem riesigen Gebäude, als die Kirche es kaufte, war es ein unfertiges olympisches Schwimmstadion mit 5.000 Plätzen, und sie bauten es für die Verkündigung des Evangelium um! Bevor wir begannen, unterhielt sich ein Vertreter des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten (das alte sowjetische Kontrollsystem) ausführlich mit mir. Gerade als das Volkssinfonieorchester die Veranstaltung eröffnen wollte, wurden alle Stromleitungen zum Gebäude unterbrochen. Es ist ein riesiges Gebäude – was sollten wir tun?
Die Moderatorin, die das Orchester vorstellen sollte, begann, alle zum Gebet anzuleiten, dann zum Singen des einfachen „Halleluja“-Liedes – ohne Verstärker, nur mit dem Klang der Stimmen aller, die mitsangen! Dann spielte das Orchester seine Stücke im Dunkeln, ohne die Noten sehen zu können. Noch immer im Dunkeln ging eine Lampe an, und ein Mikrofon wurde für mich aufgebaut. All das, weil ein Saxophonist, ein Ukrainer, der „fünf Jahre ohne Heizung und Licht in der Ukraine gelebt hat“, seine tragbare, batteriebetriebene Musikanlage mitgebracht hatte – denn als er sein Zuhause verließ, hatte Gott ihm gesagt, er solle das tun! So scheiterte der Plan des Feindes, unsere Versammlung zu verhindern! Im Dunkeln nahmen Hunderte Christus an und wurden geheilt, aber ich konnte sie nicht von den drei Emporen herunterrufen – es war zu dunkel. Am zweiten Abend passierte dasselbe: Sie schalteten den Strom ab, aber wir waren besser vorbereitet, und als ich zur Umkehr aufrief, hatten wir gerade genug Licht, und über 500 kamen herunter, mit großem Verlangen nach Jesus. Viele wurden durch Wunder geheilt!
Am Sonntagmorgen predigte ich in einer der unterstützenden Gemeinden zu einer großen Menschenmenge über Joels Prophezeiung, der letzten großen Erweckung vor der Wiederkunft Jesu. Der Pastor war zu Tränen gerührt: „Ich habe 20 Jahre darauf gewartet, diese Botschaft zu hören!“ Dann ging es zurück in die riesige Halle für die Abschlussveranstaltung. Wieder ging das Licht aus. Doch diesmal hatten wir die Oberhand – die Organisatoren hatten ein Notstromsystem aufgetrieben und herbeigeschafft, das das Gebäude, die Bildschirme und die TV-Leinwände hell leuchten ließ.
Der Heilige Geist kam so kraftvoll herab, in einer Weise, wie ich in 75 Jahren nicht erlebt habe! Als ich darüber predigte, wie man zu Jesus findet, führte mich der Heilige Geist dazu, das Gegenteil von dem zu tun, was ich sonst immer tat – ich betete zuerst für die Kranken – Gott antwortete mit solcher Kraft, dass eine Flut von Menschen auf die Bühne strömte, um von den unglaublichen Wundern zu zeugen, die sie erlebten. Dann fiel es mir so leicht zu sagen: „Ihr habt die heilende Kraft Jesu gesehen. Derselbe Jesus ist hier, um euch eure Sünden zu vergeben.“ Viele Hunderte nahmen Christus an und sprachen das Gebet der Umkehr!
Als die vielen unterstützenden Pastoren das Ruder übernahmen, gingen ihnen die Bibeln aus, und sie sagten, die Salbung, die auf mir lag, sei auf sie übergegangen, und jeder, für den sie beteten, wurde geheilt! Als ich am Ende im Pastorenraum saß, erschöpft, aber gesegnet, dass das Feuer des Heiligen Geistes in meinem Leben jetzt mächtiger ist als je zuvor, kam derselbe Minister für religiöse Angelegenheiten nochmal, um mich zu sehen. Er sagte: „Bitte kommen Sie wieder. Wir werden weniger Ärzte brauchen!“ Ihm, einem traditionellen Muslim, war es wichtig zu sehen, was unser Jesus tatsächlich tun kann!
Als ich mich am nächsten Tag mit den unterstützenden Pastoren traf, bezeugten sie, dass sie 20 Jahre darauf gewartet hatten, eine solche Kraft Gottes zu sehen. In Kasachstan hat eine Erweckung begonnen, und die Pastoren, mit denen wir in Georgien und Usbekistan zusammenarbeiten, waren dabei und haben es gesehen! Mit 94 Jahren erfüllt der Herr Seine Verheißung an mich – ich habe mehr Beweise für den Heiligen Geist gesehen als je zuvor in meinem Leben, und in meinen kommenden Tagen werde ich noch mehr Feuer und noch mehr Kraft des Heiligen Geistes sehen als am Anfang.
Gott segnet Länder, in denen seit Jahrhunderten das Blut der Märtyrer vergossen wurde und das lautstark danach schreit, dass das Evangelium in Kraft diesen im Dunkeln lebenden Völkern verkündet wird.

